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Bündnis 90/Die GrünenIm Hersbrucker Stadtrat

Paul Kornmayer
Stadtrat

Tel./Fax.09151/ 7476
25. Juni 2005


Betrifft: Attraktivere Ausgestaltung des Thermalbads



Sehr geehrter Herr Bürgermeister, gemäß § 26 der Geschäftsordnung für den Stadtrat beantragen wir folgenden

Beschluss des Stadtrats:

Der Stadtrat beauftragt die Verwaltung, den Umlandgemeinden Werbeflächen an Wänden und nordseitigen Fenstern des Thermalbads anzubieten, auf denen schöne Landschafts- und Ortsbilder angebracht werden können – an Fenstern als großformatige Dias mit Hintergrund-Beleuchtung. Die Bilder sollten einheitlich beschriftet sein – denkbar z.B. „Urlaubsland Hersbrucker Alb“ – und eine kurze Ortsangabe tragen. Die Erträge aus der Vermietung von Werbeflächen könnten auch die Ausgestaltung der Therme mit Werken anerkannter heimischer Künstler finanzieren.

Begründung:

Als nachteilig für die Attraktivität des Thermalbads werden u.a. die zu eintönige Gestaltung und die fast völlige Einsehbarkeit von außen angesehen. Beide Mängel könnten mit großformatigen Fotografien aus dem Hersbrucker Land in einen Wettbewerbsvorteil unserer Therme verwandelt werden. Die Hersbrucker Albhochfläche, ihre tiefen Täler, romantische Felsformationen und fränkische Fachwerk-Dörfer bieten eine fast unerschöpfliche Fülle reizvoller Landschaftsbilder. Die Wiedergabe einer wechselnden Auswahl solcher Ansichten könnte den Besuch der Therme auch zum Landschaftserlebnis und zur Werbung für dieses Urlaubsland machen. Die Umland-gemeinden könnten so zu tragbaren Kosten für ihre Gastronomie und Hotellerie werben.

Schon am 24.2.2002 regten wir im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Beteiligung von Umlandgemeinden an, dass diese „Gelegenheit erhalten, sich mit Orts- und Landschaftsdarstellungen im Thermalbad vorzustellen“. Beteiligungen kamen gemäß Mitteilung vom 1.4.2004 – 20/Gr – nicht zustande, der damit verbundene Vorschlag wurde offenbar nicht aufgegriffen.

Wir hoffen, dass die Finanzprobleme der Gemeinde und die zunehmende Gewöhnung aller ihrer Mitglieder an eigene Entscheidungen für mehr ergebnisoffene, gemeinwohlorientierte Sachentscheidungen sorgen. Die hier angesprochene Sachfrage bietet dazu eine Gelegenheit.

Antrag vom 25. Juni 2005