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Solarstrom von Röthenbachs Dächern

Firma dsk installierte auf drei städtischen Gebäuden Photovoltaikanlagen

RÖTHENBACH (bu) — Auf Röthenbachs Dächern tut sich was. In den letzten Wochen hat die Firma dsk (Deutsche Solarkraftwerke Fürth) auf dem Bauhof in der Mühllach, auf der Geschwister-Scholl-Hauptschule und auf dem städtischen Wohngebäude in der Friedrich-Krauß-Straße drei Photovoltaikanlagen installiert, die seit kurzem auch am Netz sind.

Diese erbringen zusammen im Idealfall eine Leistung von 97 Kilowattstunden, wobei die leistungsfähigste Anlage auf dem Dach der Hauptschule steht. Damit können insgesamt bis zu 48 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Der so erzeugte Strom (die aktuelle Menge soll ständig auf einem Monitor abzulesen sein) wird ins Netz eingespeist und von den Röthenbacher Stadtwerken abgenommen. Die Stadt erhält für die Nutzung ihrer Dächer eine Pachtgebühr. Im Gegenzug für die sechsstellige Investition bekommt die Firma dsk die gesetzliche Einspeisevergütung.

Natürlich wird dieser „grüne Strom“ nicht zwangsläufig in Röthenbach verbraucht, es erhöht sich auf diese Weise jedoch der Anteil von umweltfreundlich gewonnenem Strom in der Gesamtversorgung.

Der Abschluss des Vertrags zwischen der Stadt und der dsk geht zurück auf eine Initiative der Röthenbacher Grünen. Stadtrat Thiemo Graf hatte Anfang 2006 erfahren, dass die dsk kommunale Dachflächen zur Errichtung von Photovoltaikanlagen suchte. Es folgten Gespräche zwischen Harald Sauber von der dsk und Bürgermeister Steinbauer.

Weitere Anlagen folgen möglicherweise im nächsten Jahr. Laut Vertrag stehen noch folgende Dächer zur Verfügung: Seespitzschule, die Feuerwehren Röthenbach und Haimendorf, Forstersbergschule, die städtischen Wohngebäude Grabenstraße und Friedrichsplatz sowie weitere Teile des Schulzentrums. Die Entscheidung, welche Dachflächen und in welchem Umfang belegt werden, steht jedoch noch aus.

Stefanie Buchner-Freiberger
Pressebericht der Pegnitz-Zeitung vom 12. Januar 2007

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