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Achim Dobbert ist grüner Landratskandidat

Die Kreismitglieder von Bündnis90/Die Grünen nominierten gestern auf dem Michelsberg in Hersbruck den langjährigen Schnaittacher Kreistagsfraktionssprecher Hans-Joachim Dobbert zu ihrem Kandidaten für das Amt des Landrates im März 2008. 

In seiner Bewerbungsrede stellte Dobbert heraus, dass er ideale Voraussetzungen für das Amt des Landrates mitbringt. Mit 56 Jahren sei er im besten Alter und aufgrund seiner 12-jährigen Funktion als Fraktionssprecher im Kreistag Nürnberger Land gleichzeitig derjenige aus dem Kreis der Bewerber mit der größten Erfahrung im Bereich der gestaltenden Kreistagspolitik. 

Seit 1996 bereits ist Dobbert Sprecher der Kreistagsfraktion, mit der in dieser Zeit erfolgreiche Kreispolitik umgesetzt wurde. Vor zehn Jahren, so Dobbert, sprach außer den Grünen noch niemand über den Klimawandel. Dennoch hat die grüne Kreistagsfraktion bereits im ersten Jahr der damaligen Legislaturperiode die Gründung der unabhängigen Energieagentur ENA, sowie der „Solarinitiative“ durchgesetzt.  Wie zukunftsweisend für den Landkreis diese damaligen Beschlüsse waren, zeigt sich heute in der aktuellen Diskussion um die Klimakatastrophe. Dabei hat nicht nur der Landkreis einen enormen Imagegewinn erzielt, sondern auch das Klima von diesen Maßnahmen profitiert. Viele Hausbesitzer haben seither das Angebot der ENA, wie auch der „Solarinitiative“ angenommen und mit deren Hilfe Energiesparmassnahmen an ihrem Haus durchgeführt. Davon wiederum profitierte eine Vielzahl von Handwerksbetrieben. Handwerk hat grünen Boden, so Dobbert, dies treffe auf jeden Fall auf den Landkreis Nürnberger Land zu.

Als Sprecher der Kreistagsfraktion hat sich Dobbert im Kreistag immer engagiert für die Durchsetzung von Klimaschutzprojekten, wie auch der Förderung  regionaler Wirtschaftskreisläufe eingesetzt. „Bei einer Hackschnitzelheizung in einem öffentlichen Gebäude bleibt die Wertschöpfung in der Region, von einem Gas- oder Ölheizkraftwerk profitieren nur die Multis“ so Dobbert.

Mit dem Verkauf der drei landkreiseigenen Krankenhäuser an das Klinikum Nürnberg zeigt sich Dobbert sehr zufrieden. Die Kreistagsfraktion von Bündnis90/DIE GRÜNEN habe unter seiner Führung bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt einen Verkauf an einen privaten Krankenhausträger ausgeschlossen und den Verkauf an das Klinikum Nürnberg entschlossen verfolgt, um die Gesundheitsversorgung im Landkreis zu sichern.  

Klare Vorstellungen hat Dobbert für seine Amtszeit als Landrat ab März 2008.

Er nennt die weitere Stärkung von ENA und Solarinitiative, weitere Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe, einen gentechnikfreien Landkreis und den Ausbau der ökologischen Landwirtschaft. Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in ländlichen, bisher unerschlossenen Gebieten ist ihm wichtig, wie auch der Ausbau von Ganztagesschulen und der Erhalt der großen Bildungsvielfalt im Landkreis.  Er will den Tourismus im Landkreis kräftig anschieben und die wunderbare Landschaft im Landkreis intensiver schützen.

„Der Landkreis muss für Gewerbetreibende, aber insbesondere auch für junge Familien noch viel attraktiver werden“, so Dobbert. 

Kreisvorstand Thiemo Graf gratulierte dem frisch gekürten Landratskandidaten im Namen der Kreismitglieder sehr herzlich zu seiner einstimmigen Nominierung. Er freue sich auf einen engagierten Wahlkampf und betonte, dass die Grünen mit Achim Dobbert einen sehr erfahrenen und kompetenten Kreisrat ins Rennen schicken. "Damit können wir den Wählerinnen und Wählern im Landkreis eine echte Alternative bieten“ so Thiemo Graf. Zudem versprach er, dem Grünen-Kandidaten bei der Listenaufstellung eine schlagkräftige Mannschaft zur Seite zu stellen. 

Auch Siegrid Ederer, Co-Vorsitzende der grünen Kreistagsfraktion, sieht in Achim Dobbert den idealen Kandidaten. Mit seinem umfangreichen und fundierten Wissen aus seiner zwölfjährigen Tätigkeit als Kreisrat und Fraktionssprecher bringe Achim Dobbert wichtige Kenntnisse mit, um das Amt des Landrates erfolgreich auszufüllen. „Achim Dobbert ist deshalb auch der Wunschkandidat der grünen Fraktion“, betonte Ederer.

Pressemitteilung vom 10. Juli 2007