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Hilfe nach schweren Schäden durch Orkan „Emma“

LAUF - TAUCHERSREUTH (bb): Fraktionssprecher BenediktBisping und Stadtrat HansKern besuchten das Dorf zur Direkthilfe durch die Stadt. Versicherungsexperten mitgebracht. Initiative von Christa Binder vom  aus Beerbach.

Unter Schock versetzte der Orkan „Emma“ am Vormittag des 1. März viele Tauchersreuther. Ganze Dächer wurden abgedeckt, Carports und Hütten zerstört sowie zahlreiche Bäume umgeworfen. Ein Bild der Zerstörung im ganzen Dorf. Der wütende Orkan war so stark, dass selbst das Ortsschild umknickte. Nur durch ein Wunder wurde am ersten März-Samstag vormittags niemand verletzt.

In einer beispielloser Gemeinschaftsaktion der Tauchersreuther sowie Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren in und um Tauchersreuth half man sich unmittelbar nach der Zerstörung selbst. Bis zahlreiche Dachdecker-Handwerksbetriebe aus dem Umkreis anrückten und erste provisorische Reparaturen durchführten.

Benedikt Bisping, Fraktionssprecher im Laufer Rathaus und Stadtrat Hans Kern aus Neunhof sagten sofort ihr Kommen und Unterstützung zu. Christa Binder hatte als örtlich Beauftragte und Vorstandsmitglied der Teilnehmergemeinschaft „Dorferneuerung Beerbach/Tauchersreuth“ beide noch am Wochenende unterrichtet.

Sie brachten zur Soforthilfe gleich einen Versicherungsexperten mit und zogen von Haus zu Haus. Sie waren selbst geschockt über das Ausmaß der Zerstörung: „Es ist ein sehr großes Glück, dass niemand Verletzt wurde, der Sturm hat schlimm gewütet“, so Benedikt Bisping, der sich gleich erkundigte, welche Soforthilfen die Tauchersreuther benötigen. Kurzfristig wurde schließlich eine Schutt-Sammelstelle durch die Stadt Lauf eingerichtet und die Entsorgung vom Bauamt zugesagt. Zudem wurde Kontakt zur Laufer Stadtfeuerwehr aufgenommen, um weitere Hilfe abzustimmen. Gleich vor Ort konnten Fachfragen zu Versicherungen abgesprochen werden. Sachverständige müssen nun die Schäden erfassen, die Experten in sechsstelliger Eurohöhe vermuten.