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Benedikt Bisping setzt weiter auf Inhalte der Allianz für mehr Miteinander“

LAUF (cf): Im Stichwahl-Endspurt (den PZ-Bericht finden Sie hier) legt Benedikt Bisping seinen Schwerpunkt auf zahlreiche Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort: In einer regelrechten Tournee besucht er die Ortsteile Schönberg und Simonshofen, informiert und spricht mit Menschen am Marktplatz, bei Vereinen und unterschiedlichen Einrichtungen. "Es ist eine spannende Woche. Vier Kilo habe ich abgenommen und die Stimme wird schon strapaziert". Während Nachrichtenagenturen, Redaktionen oder der Bayerische Rundfunk anrufen, laufen unzählige E-Mails ein. Seine Homepage wird derzeit um 382 Prozent öfter als im ohnehin stark frequentierten Monat Februar besucht. Auch zur Veranstaltung "Für eine gute Zukunft von Lauf links & mehr" kamen hier mehr Menschen als angenommen. Zusätzliche Stühle mussten im ASB-Heim am Südring aufgestellt werden. In einer ruhigen, eher nachdenklichen Rede, frei gehalten ohne Manuskript, griff er viele aktuelle Themen auf. Zunächst stellte er die Allianz für mehr Miteinander und neue Wege vor, dessen Programminhalte so sehr zustimmende Beachtung und breite Unterstützung erhalten. "Ich engagiere mich deshalb parteiübergreifend für die Gemeinsamkeiten quer durch die Parteienlandschaft im neuen Stadtrat." Es gebe von den Bürgerinnen und Bürgern mit dem Wahlergebnis einen klaren Auftrag. "Es wird von einem neuen Bürgermeister erwartet, eine breite und solide Mehrheit zu haben", so die klaren Worte von Benedikt Bisping. Der Erfolg einer künftigen, kontinuierlichen Stadtratspolitik basiere auf festen Säulen: "Bewährtes und Traditionen bewahren sowie die Zukunft gemeinsam gestalten". Genau das, was die Stadtratskultur bisher so sehr prägte und breite Anerkennung fand. Als verwurzelter Laufer, im Einzelhandel genauso wie bei den Altstadtfreunden fest verankert, werde es mit ihm keine unseriösen Experimente geben, "wie man es in farbigen Anzeigen aktuell so den Bürgern gerne unterschieben möchte. Das Versprechen eines fairen Wahlkampfes wird auch in der heißen Schlussphase von uns nicht aufgekündigt", so Benedikt Bisping.

Im Mittelpunkt standen, wie bisher bei allen Auftritten auch, die zentralen Inhalte des Laufer Zunkunftsprogrammes: Größte Priorität hat die Sozial- und Bildungspolitik, alle Laufer Kinder sollen die gleichen Chancen auf Bildung haben: "Wir müssen alle fördern, die Kinder von heute sind die Leistungsträger der Zukunft". Bereits bei den Kleinen setzt er an und will sich in München und Berlin für ein beitragsfreies Eintritts-Kindergartenjahr stark machen. "Ich möchte eine Stadtratsfahrt zu den kinderfreundlichsten Gemeinden im Land." Eine kinderfreundliche Stadt ist so wichtig für die Zukunft. Dazu soll ein Kinderausschuss im Stadtrat eingerichtet werden.

Die Bedürfnisse der zunehmend älter werdenden Bevölkerung, wie wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten und gute Busanbindungen sollen noch besser bei Planungen berücksichtigt werden.

Damit Lauf aufblühen kann ist eine zukunftsweisende Wirtschaftpolitik unabdingbar, als erfolgreicher Unternehmer hat Bisping dazu konkrete Vorstellungen. Mit einem Wirtschaftsreferenten soll die Ansiedlung innovativer Betriebe unterstützt und das Abwandern heimischer Firmen verhindert werden. "Ich möchte eine Marke für Laufer Produkte schaffen sowie einen Innovationspreis für Unternehmen der Stadt Lauf."

Um den Geldbeutel der Lauferinnen und Laufer zu schonen und gleichzeitig den Klimaschutz zu fördern, will er als künftiger Bürgermeister, wenn er am Sonntag das Vertrauen ausgesprochen bekommt, die Energieeffizienz fördern. Davon profitieren alle: Die Bürger, das Handwerk, der Handel und die heimische Landwirtschaft. Hackschnitzel, moderne Blockheizkraftwerke, der Einstieg in den Wärmemarkt und eigene Stromnetze der Städtischen Werke in allen Ortsteilen seien sein Ziel. Mit dem Bauernverband und dem Runden Tisch der Agenda 21 ist er sich hierzu einig und gemeinsam aktiv.
Wieder honorieren die Gäste seine Ausführungen mit langem Applaus. Mit Tee und Lutschpastillen versucht er seine Stimme gleich für den nächsten Einsatz zu schonen. Sie wird ja noch gebraucht ...

Pressemitteilung vom 14.03.2008