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Nürnberger Land: Grünes Energie- und Klimaschutz-Konzept für das Nürnberger Land

NÜRNBERGER LAND - Die GRÜNEN im Nürnberger Land stellen ihr Positionspapier für ein zu erstellendes  Energie- und Klimaschutz-Konzept des Landkreises vor. Die Wende von fossiler und atomarer Energie hin zu Erneuerbaren Energien ist auf Grund der zunehmenden Erschöpfung der herkömmlichen Energiequellen und aus Gründen des Klimaschutzes dringend notwendig und auch machbar. Darüber, wie dies im Nürnberger Land umgesetzt werden soll, wollen die Grünen mit den anderen Fraktionen im Kreistag in einen Dialog treten. Grundlage hierfür ist das nun vorgestellte Grüne Positionspapier.

Elektrizität soll bis zum Jahr 2030 zu 100%  aus regenerativen Quellen stammen, Gebäudeheizung und Treibstoffe für den Verkehr bis 2040. Kommunale Institutionen sollen als Vorbild und Vorreiter diese Ziele jeweils zehn Jahre früher erreichen.
Dies ist durch die Reduzierung des Energieverbrauchs, durch neue energieeffizientere Technologien und durch die Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien wie Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme und Biomasse zu erreichen.  Dabei legen die Grünen bei der Biomasse aber Wert  auf eine nachhaltige Nutzung im Einklang mit der Lebensmittelproduktion und dem Bodenschutz nach ökologischen Kriterien.

Neben einer Datenerfassung über den Energieverbrauch, den Anteil an regenerativer Energie und den Geldabfluss aus dem Landkreis für den Energieeinkauf aus fossilen Quellen,  soll auch der Fortschritt der Energiewende überwacht und anhand von Zwischenzielen überprüft werden.
Weil die Nutzung Erneuerbarer Energien ein erhebliches Wirtschaftspotential für den Landkreis darstellt, enthält das 17 Punkte umfassende Maßnahmenpaket auch die aktive Zusammenarbeit der unabhängigen Energieberatungsagentur (ENA) mit der Wirtschaftsförderung und dem Regionalmanagement im Landratsamt.  Weitere wichtige Punkte sind unter anderem die Beteiligung der ENA bei öffentlichen Ausschreibungen, die Auflegung von Förderprogrammen zur Umsetzung der einzelnen Ziele, Humusaufbau in der Land-und Forstwirtschaft zur CO²- Bindung sowie ein abgestimmtes Gewerbeflächen-Management zur Energieoptimierung zum Beispiel bei der Nutzung anfallender  Abwärme.


Hier finden Sie das komplatte Positionspapier.

 

Pressemitteilung vom 19. Oktober 2010

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreistagsfraktion Nürnberger Land