Prämierung „Lauf – natürlich grün“

17 Teilnehmer hatten sich beworben, die Jury bestand aus vier Fachleuten: Hans Kern, grüner Stadtrat und Landschaftsplaner, Landschaftsarchitektin Helga Briemle aus Behringersdorf, Anita Bitterlich (Bund Naturschutz) und Birgit Helbig (LBV), Planerin für Naturgärten. Die Kriterien, die es zu erfüllen galt, waren sorgfältig ausgearbeitet worden und dementsprechend umfangreich. An drei Tagen waren die Jurymitglieder unterwegs, um die Gärten in Augenschein zu nehmen. Jedes Jurymitglied bewertete das Gesehene anhand des Katalogs, und bei weiteren Treffen wurden die Ergebnisse zusammengeführt. Pluspunkte gab es etwa für die Bereitstellung von Nistkästen, das Verwenden von heimischen Gehölzen, torffreie Düngung sowie selbstverständlich den Verzicht auf Pestizide. Stimmige Strukturelemente wurden höher bewertet als pure Ästhetik. Vorbildliche Kompostierung und sinnvolle Regenwassernutzung oder ausreichend Totholz gehören laut Kriterienkatalog ebenso zu einem naturnahen Garten, wie durchlässige Einfriedungen und das Vorhandensein von Pflanzen mit ungefüllten Blüten.

Bei der anschaulichen Präsentation durch Helga Briemle erfuhren die Anwesenden viel Wissenswertes über die Anlage eines naturnahen Gartens; spürbar war aber auch die Spannung unter den Teilnehmern, die erst an dem Abend erfuhren, ob sie unter den Gewinnern waren:

Prämiert wurden fünf Gärten; einer passte in keine der vorgegebenen Kategorien, war aber in sich so gelungen, fanden die Jurymitglieder, dass er einen Sonderpreis verdient hatte: Dieser ging an Familie Haus für einen Wassergarten, für den nur wenig Fläche zur Verfügung steht, der aber Lebenrsraum für zahlreiche Insekten und Amphibien gibt.

Der dritte Platz wurde zweimal vergeben: Der Garten von Familie Siebel und der von Familie Trapp aus Simonshofen waren punktgleich.

Auf dem zweiten Platz landete der Garten von Familie Lau, die erst seit acht Monaten in Heuchling wohnt und dort einen Nutzgarten mit alten Kulturen bewirtschaftet.

Gewinner waren Ahmed Eryazici und seine Frau, Pfarrerin Lisa Nikol-Eryazici. Das Ehepaar bewohnt das Laufer Pfarrhaus am Kirchenplatz und kümmert sich, so die Jury, seit 20 Jahren auf vorbildliche Weise um den dazugehörigen terrassierten Garten im Laufer Stadtgraben. Neben Rosen und heimischen Gehölzen gibt es Raum für Igel, Eidechsen, Kröten und viele Vogelarten, die sich dort wohl fühlen; daneben tummeln sich zahlreiche Insekten, für die es viele Nistplätze gibt.

Erster Bürgermeister Benedikt Bisping ehrte die Preisträger, die Gutscheine eines Gartencenters erhielten. Aber auch alle anderen Gartenbesitzer bekamen ein kleines Dankeschön für ihre Teilnahme. Anschließend wurde gemeinsam mit den Laufer Grünen gefeiert, was Raum bot für einen regen Gedankenaustausch über „grüne“ Themen.

Text: Anne Stegmeier, Fotos: Robert Marktl

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