Klimagerechte Stadtentwicklung

MIT-Ausgabe Februar 2022 | Fraktionsartikel DIE GRÜNEN

Stadtentwicklung bedeutet für uns, auf breiter gesellschaftlicher Basis komplexe Herausforderungen mit Weitblick gemeinsam anzunehmen. Zielsetzungen für Lauf auf 10, 20 Jahre und darüber hinaus zu entwickeln, Stück für Stück umzusetzen und auch tatsächlich erreichen zu wollen. Eine Querschnittsaufgabe der Stadt zur Daseinsvorsorge, aus der sich vielfältige Handlungsfelder ergeben.

Schon die Schwerpunkte unserer neun Fraktionsmitglieder zeigen, wie facettenreich diese Aufgabe ist – aber eben auch, wie lohnend für uns alle.

„Ich sehe in der Entwicklung von Leerständen viel Potential. Welche Möglichkeiten haben wir in Stadtrat und Stadtverwaltung, bei Gebäuden im Privatbesitz zu unterstützen? Durch Fördermittel, Schaffung von „Eigenheimzulagen" für Altbausanierungen oder Beratungsleistungen im Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz. So könnte neuer Wohnraum in alten Gebäuden der Altstadt und den Ortsteilen entstehen und „Flächenfraß“ gebremst werden.“ Gertrud Behrmann-Haas

„Mein Schwerpunkt ist die soziale Infrastruktur. Ich lebe „klimagerechte Stadtentwicklung", indem ich z.B. die Tafel durch persönliches, ehrenamtliches Engagement unterstütze und als Stadträtin die Maßnahme der Stadt Lauf, den FairTeiler im JUZ, mit ins Leben gerufen habe und weiter vorantreibe. Eine soziale und klimagerechte Stadtentwicklung gehören für mich auf jeden Fall zusammen.“ Christine Platt

„Klimagerechte Stadtentwicklung bedeutet für mich, verstärkt in erneuerbare Energien vor Ort zu investieren. So werden wir wirtschaftlich stärker und unabhängiger, die Wertschöpfung bleibt in Lauf. Die Natur liefert uns nachhaltig umweltfreundliche Energie. Wir müssen sie nur „ernten“. Zwischen Bürger*innen und Wirtschaft gibt es viel Potential, wie unsere Bürgersolaranlagen z.B. auf Rathaus, Schulen oder Feuerwache zeigen. Das beschlossene Ziel für 2030 von 100 % erneuerbarer Versorgung ist erreichbar.“ Benedikt Bisping

„Ich stelle Wachstum um jeden Preis in Frage. Muss eine Kommune wie Lauf wirklich immer größer werden? Das bedeutet immer auch Ausbau der Infrastruktur, mehr Gewerbe, zusätzliche Schulen und Kindergärten, neue Wohngebiete – weitere Eingriffe in die Natur, Flächenverbrauch ... Lieber die Qualität der Angebote und so die Lebensqualität für Bürger*innen verbessern und sehen, wieviel „mehr“ dies noch verträgt.“ Eva Kneißl

„Wir sollten uns konsequent auf Umwelt- und Klimaschutz sowie den Erhalt der Lebensqualität ausrichten – mit den Erfahrungen der Pandemie. „Green City Accord“ ist ein europäisches Netzwerk von Städten, die sich diesen Zielen verpflichtet haben. Dem sollte auch Lauf beitreten. Eine konkrete Aufgabe für die zukunftsfähige Gesundheitsfürsorge vor Ort ist für mich die Begleitung der Sportvereine SKL und TSV bei der geplanten Fusion. Vereine haben eine tragende Funktion für den sozialen Zusammenhalt.“ Susanne Koch-Schächtele

„Die Weiterentwicklung und Nutzbarmachung unserer „Kleinode“ im historischen Stadtzentrum für vielfältige Kultur und Vereinsleben. Einen maßvollen Tourismus mitdenken, der unsere eigenen Lebenswerte wie Einzelhandel, Gastro, Infrastruktur und Kultureinrichtungen stärkt. Und unsere Ortsteile, den Erhalt ihrer Naturräume  und die zukünftige Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen für unsere Nahversorgung im Gleichgewicht mit ihrer Bedeutung für unsere Naherholung halten – auch das ist Teil der Stadtentwicklung Laufs.“ Norbert Weber

„Eine Stellschraube zur Verbesserung des lokalen Klimas ist der Ausbau des innerstädtischen Radverkehrs. Wir brauchen u.a. eine neue Verkehrsraumaufteilung, sichere und schnelle Radwege. Wichtig ist mir auch die Förderung unserer Naturräume, Erhalt der Wälder, Stärkung der Grünzüge durch Lauf und z.B. bienenfreundliche Begrünung von Dächern, Pflanzkübel, Wartehäuschen.“ Ahmet Eryazici

„Mir liegt besonders unsere Kultur mit all ihren Beteiligten in allen Bereichen am Herzen. Sie ist das, was uns als Stadt so besonders lebenswert macht und uns durchs Jahr begleitet. Diese zu erhalten, wieder aufzubauen und weitere Räume zu schaffen, soll einen neuen Stellenwert bekommen.“ Tabea Strassner

„Stadtentwicklung braucht die Mitwirkung vieler Akteure und insbesondere auch die Beteiligung der Bürger*innen – das ist mir besonders wichtig. Uns interessieren Ihre Meinungen und Ihre Anregungen. Dazu möchten wir Sie in Frühjahr zu Bürgerspaziergängen mit unseren Fraktions- und Ortsverbandsmitgliedern einladen.“ Erika Vogel

Ihre Stadtrats-Fraktion
Bündnis 90/die Grünen

 



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