Leben im Alter (MIT-Ausgabe Februar 2021| Fraktionsartikel DIE GRÜNEN)

Rund 22 % unserer Gesellschaft befinden sich in der Lebensphase „nach dem Beruf“ – Tendenz steigend. Je nach Gesundheit, finanzieller Absicherung und familiärer Situation leben diese Menschen in sehr verschiedenen Gegebenheiten. Gerade junge Senioren engagieren sich oft ehrenamtlich. Sie sind ein großer gesellschaftlicher Schatz. Sie möchten nicht „betreut“ werden, sind mobil, vielseitig interessiert, vernetzt und auch digital gut aufgestellt.

Vielfältige Angebote vor Ort

In Lauf gibt es viele Senioreneinrichtungen. Ambulante Pflege, Tagespflege und mehr wird von Caritas, Diakonie, BRK und privaten Pflegediensten angeboten. Die Senioreneinrichtung der AWO, die Seniorenbetreuung und -pflege bei St. Otto und das Hermann-Keßler-Stift bieten über 250 stationäre Plätze in unserer Stadt. Darüber hinaus hilft z.B. die Albrecht-Franz-Stiftung bei der Haushaltsführung. Auch Kultur- und Bildungseinrichtungen, Kirchengemeinden und Vereine haben gute Angebote. Zukünftige Pflegekräfte werden in Lauf durch die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe ausgebildet.

Sind wir auch in Zukunft gut aufgestellt?

  • Welche Unterstützung brauchen die verschiedenen Einrichtungen vor Ort?
  • Wie ist der Stand bei der Digitalisierung der Einrichtungen?
  • Welche neuen Angebote sind für das „Wohnen im Alter“ zusätzlich notwendig und wünschenswert?
  • Wie können wir in Lauf auf „Altersarmut“ antworten?
  • Was können wir gegen den Fachkräftemangel vor Ort tun?

Wir beide machen uns zu diesen Themen Gedanken. Noch haben wir selbst Eltern, die wir mitversorgen. Unsere Kinder gründen gerade eigene Familien. Der richtige Zeitpunkt, uns damit auseinanderzusetzen, wie wir in Zukunft leben wollen. Rechtzeitig und selbstbestimmt Entscheidungen treffen – die Verantwortung nicht anderen überlassen und auferlegen.

Fragen, die wir uns stellen:

  • Ist meine aktuelle Umgebung seniorengerecht?
  • Habe ich ein Netzwerk, das mich im Alter unterstützt?
  • Wem kann ich vertrauen, falls ich keine eigenen Entscheidungen mehr treffen kann?
  • Was möchte ich an die nächste Generation weitergeben?

Als Stadträtinnen wollen wir unsere Ideen zum Leben im Alter für unsere Heimatstadt Lauf aktiv einbringen. Dabei freuen wir uns auf Anregungen aus der Ausstellung „Was bleibt?“ im Gemeindezentrum St. Jakob im Februar und März 2021. Und selbstverständlich über Ihre Fragen und Anregungen.

Gerne sind wir für Sie da!

Ihre Stadträtinnen Susanne Koch-Schächtele und Gertrud Behrmann-Haas

Grüne Stadtratsfraktion

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