Plogging in Lauf! Erfolgreiche Initiative der Laufer Grünen

Lauf – Zu einer sportlichen Umweltschutzaktion luden die Laufer Grünen in den Sommerferien ein. Unter großem Zuspruch der Bevölkerung trafen sich Bürgerinnen und Bürger zu einer Plogging-Aktion. Joggen oder Walken und dabei etwas für die Umwelt tun ist eine neue Sportart, die nun regelmäßig von den Grünen in der Pegnitzstadt angeboten wird. Schwerpunkt war dabei das Sammeln von Zigarettenkippen im Altstadtbereich und von Müll im Stadtteil mit dem S-Bahnhof Lauf links. Unterstützung gab es dabei nicht nur aus der Bürgerschaft, sondern ebenso von Mitgliedern des Deutschen Alpenverein, Sektion Lauf, die auch die Pegnitz zusätzlich von Unrat befreiten.

Bürgermeister Benedikt Bisping begrüßte die aktiven und motivierten Müllsammler persönlich und beteiligte sich selbst an der sonntäglichen Aktion. Er dankte den „sportlichen Umweltschützern für ihren vorbildlichen Einsatz“ und berichtete, dass sich bereits nach der Plogging-Premiere der Laufer Grünen im Juni viele Bürger sehr für den freiwilligen Einsatz bedankt hätten. „Solche Aktionen sind gut für die Umwelt und das Stadtbild zugleich. Ebenso unterstützt man damit die Bauhofmitarbeiter, die zwischenzeitlich auch am Sonntag in Lauf aktiv sind.“ Er hoffe, dass diese Aktion zum Nachdenken anregt und weniger Müll gedankenlos auf den Boden geworfen werde. Jeder könne seinen Beitrag leisten.

Erschrocken waren die Sportler über die unzähligen achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen. Sie verunstalten nicht nur das Stadtbild, sie belasten mit ihren Giftstoffen auch den Boden und das Wasser. Es sei schließlich nicht nur verboten, sondern eine ganz heftige Umweltverschmutzung, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten. Vielen sei dies kaum bewusst. Mit der Aktion wolle man daher nicht nur etwas Gutes für die Stadt und für den Umweltschutz in Lauf leisten, sondern neben zahlreichem Müll, der viele Säcke füllte, wurden tausende Zigarettenstummel vom Boden aufgesammelt. Bis in die feinsten Kopfsteinpflasterritzen waren sie zu finden. Teils mit Pinzetten wurden die öffentlichen Flächen und Baumscheiben aufwendig gereinigt.

An die Raucher appellierten die Müllsammlerinnen und Müllsammler, ihre Zigarettenstummel nicht mehr achtlos wegzuwerfen, sondern ordnungsgemäß zu entsorgen. Dazu helfen beispielsweise kleine Abfallkästchen oder Aschenbecher zum Mitnehmen oder die runden Metallflächen zum Ausdrücken der Zigaretten an den städtischen Abfalleimern im Altstadtbereich. Die an der Plogging-Aktion ebenso beteiligten Stadtratsmitglieder Erika Vogel, Christine Platt und Ahmet Eryazici stellten aus diesem Anlass einen neuen Ratsantrag der Grünen vor. Im Stadtgebiet wurden Zigarettenkippen insbesondere in Wartebereichen von Bus-Haltestellen und Bahnhöfen, vor Ampeln, Gaststätten und Kneipen, an Bänken sowie rund um Baumscheiben entdeckt. Durch die herkömmlichen Reinigungsmethoden des Bauhofes werden offenbar die Stummel nicht vollständig erfasst oder die Beseitigung bedeutet einen sehr großen Aufwand. Da sie neben dem unschönen Anblick auch eine nicht unwesentliche Umweltbelastung darstellen, soll die Situation nun erfolgreich verbessert werden. Wie die Grünen im Antrag begründen, werden die herkömmlichen Abfallbehälter nämlich nicht, wie gewünscht, von Rauchern zur Entsorgung ihrer Zigarettenkippen genutzt, sondern viele Kippen landen schließlich neben den Abfallbehältern. Diesem Umstand sollte nun in Lauf abgeholfen werden, indem die bestehenden Mülleimer durch zusätzliche Behälter für Zigarettenkippen ausgestattet und dadurch ergänzt werden. Die Öffentlichkeit soll zusätzlich sensibilisiert werden. Die Grünen erhoffen sich dadurch eine wichtige und erfolgreiche Maßnahme für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum und erfolgreichen Umweltschutz.

Nach dem großen Zuspruch der wiederholten Plogging-Aktion soll nun alle zwei Monate eine öffentliche Müllsammlung angeboten werden.

Die Grünen laden daher für Sonntag, den 6. Oktober ab 9:30 Uhr erneut ein. Treffpunkt für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ist wieder der Obere Markplatz. Es wird nach Bedarf in Jogger, Walker und auch Radfahrer eingeteilt. Die Aktion ist für alle frei und der gesammelte Müll wird anschließend ordnungsgemäß durch den städtischen Bauhof entsorgt.

 



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