BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kreisverband Nürnberger Land

Mahnwache Altdorf

Wie schon in anderen Gemeinden im Nürnberger Land haben auch die Altdorfer Bürger am Nachmittag des 16. Dezember auf dem Platz vor der Laurentiuskirche ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt.

Einem überparteilichen Aufruf, der auch von den Grünen unterstützt wurde, waren viele Bürger gefolgt, um an einer Mahnwache mit Kerzenlicht teilzunehmen. In Altdorf sowie im gesamten Landkreis gibt es keinen Platz für rechtsradikales Gedankengut. 

Es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt als Weihnachten, an dem wir uns an eine weltberühmte Flüchtlingsfamilie vor mehr als 2000 Jahren erinnern, um auf die heutige Situation von so vielen Vertriebenen, auch aus dem Heiligen Land, aufmerksam zu machen.

In Altdorf gibt es eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung für die hier untergebrachten Flüchtlingsfamilien. Der Altdorfer Ortsverband der Grünen pflegt einen lebhaften Kontakt zum hiesigen Unterstützerkreis. Wir stehen für eine Willkommenskultur und schnelle Integration der zu uns gekommenen Menschen. Wir werden die politische Diskussion nicht dem rechten Milieu überlassen, sondern diese in der Mitte der Gesellschaft führen.

Kommentar der Grünen zum Anschlag in Vorra

Die Grünen im Nürnberger Land sind bestürzt und erschüttert über die Brandanschläge auf die Asylunterkünfte in Vorra.  Sie sind auch alarmiert wie nahe uns  Fremdenfeindlichkeit und Hass dadurch gekommen sind.

Ursula Würsching, Kreissprecherin der Partei im Nürnberger Land, ruft  die gesamte Zivilgesellschaft und alle demokratischen Kräfte auf, sich jetzt erst recht für eine menschliche Asyl-Politik einzusetzen, Flüchtlingen Schutz und Unterkunft zu geben und Solidarität zu zeigen.

Die Grünen sind umso dankbarer, dass im gesamten Landkreis ehrenamtliche Helfer engagierte Willkommenskultur leben und sich um Flüchtlinge kümmern. Ulrike Eyrich, Sprecherin der  Kreistagsfraktion, sieht die Landkreispolitik gefordert, dieses  Engagement zu stärken und aktiv zu unterstützen, auch wenn dafür Geld in den Haushalt eingeplant werden muss. Gerade nach diesen Anschlägen ist konsequente Solidarität nötig um weiteren rechtsextremen Tendenzen keinen Raum zu geben.

Antrag im Stadtrat in Altdorf mit 15:8 Stimmen durchgebracht !

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in Altdorf beantragt zur Stadtratssitzung am 2.12.2014:

NEIN zu CETA, TTIP und TiSA!

Der Bürgermeister der Stadt Altdorf möge:

1. die Ablehnung von CETA, TTIP und TiSA in der derzeitigen Form in den Städte- und Gemeindetag einbringen

2. im Namen der Stadt und des Stadtrats das Europäische Parlament und den Bundestag auffordern, den Abkommen CETA, TTIP und TiSA solange nicht zuzustimmen, bis gesichert  ist, dass die Wahrung der europäischen Sozial- und Umweltstandards sowie der Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge nicht dadurch gefährdet werden können

3. die regional zuständigen Mandatsträgerinnen und Mandatsträger im Europäischen Parlament, im Bund und im Land anschreiben und sie auffordern, dem Abkommen in der derzeitigen Form nicht zuzustimmen und 

4. diese Ablehnung des Stadtrats dem Bundeswirtschaftsministerium gegenüber zum Ausdruck bringen.

Mit dem Ergebnis: Der Antrag im Altdorfer Stadtrat wurde mit 15:8 Stimmen durchgebracht.

Landkreis-Grüne beim Landesparteitag in Hirschaid

Für „Freie Fahrt der Energiewende“ und moderne Schulangebote

Hirschaid/Nürnberger Land – Als eines der mitgliederstärksten Landkreisverbände von Bündnis 90/Die Grünen in Bayern fuhren Delegierte aus dem Nürnberger Land zum Landesparteitag nach Hirschaid. Dort wurde der frühere Landtagsabgeordnete Eike Hallitzky zum neuen Parteisprecher gewählt.

Inhaltlich wurden auf der Tagung massiv die Missstände bei der Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen im Freistaat kritisiert. Die CSU unter der Leitung von Ministerpräsident Horst Seehofer habe bislang ein inhumanes Bild abgegeben, solange Menschen beispielsweise vor dem anstehenden Winter auf dem Boden oder in Garagen schlafen müssen.

"Bürger wollen und wählen Brückenbauer...", so Wolfgang Rzehak, neuer Landrat der Grünen aus Miesbach. Gemeinsam mit dem Laufer Bürgermeister Benedikt Bisping freut er sich über das gute Ergebnis bei den diesjährigen Kommunalwahlen mit einer Verdoppelung der direkt gewählten Bürgermeister (nun 14) und Landräten in Miesbach und Miltenberg sowie jetzt 1.700 Mandate, 600 mehr als in der vorherigen Amtszeit in bayerischen  Kommunen. Wolfgang Rzehak und Benedikt Bisping vereinbarten in Hirschaid eine enge Abstimmung insbesondere zur Bildungpolitik, die Schwerpunktthema war.  Die qualifizierte Weiterentwicklung der Schulangebote mit Ganztagsschulklassen und der Sicherung der Dorfschulen vor Ort durch gemeinsames, längeres Lernen sind den Grünen sehr wichtig. Dazu soll auch die Persönlichkeitsbildung gefördert werden und dafür der reine Lernstoff überprüft werden. Die Inklusionsangebote sollen weiter ausgebaut werden.

„Freie Fahrt für die Energiewende“, so die einhellige Meinung der landesweiten Grünen. Der  rasante Ausbau erneuerbarer Energie in den letzten 15 Jahren ist ein ganz wesentlicher Erfolg der Umweltpartei. Bayernweit liegt der Anteil der erneuerbaren Energien bereits bei 40 Prozent und soll bis 2022 auf 70 Prozent steigen. Politische Rahmenbedingungen fördern nicht nur Ökostrom, sondern Investitionen und regionale Wertschöpfung vor Ort. Daher wird die neue Abstandsregelung für Windkraftanlagen strikt abgelehnt. Große Potentiale liegen im Energiesparen. Vor dem Bau neuer Stromleitungen sind alle Möglichkeiten der Netzoptimierung und der Netzverstärkung mit Bündelungen auszuschöpfen, Sollten neue Stromleitungen erforderlich sein, sollten besonders in sensiblen Bereichen einer Erdverkabelung der Vorrang gegeben werden.

Die Kreisgrünen waren landesweit personell erfolgreich: Gabriele Drechsler, Kreisschatzmeisterin der Grünen im Nürnberger Land wurde in den Finanzausschuss gewählt.

Aus dem Nürnberger Land reisten die Kreisräte Gabriele Drechsler, Dr. Lydia Hufmann-Bisping, Eckart Paetzold, Horst Topp, Laufs Bürgermeister Benedikt Bisping sowie Stadtrat Hans Kern und Dr. Elisabeth Altmann vom Kreisvorstand nach Hirschaid.

Grüne Wege führen weiter...

Zug- Anreise: S-Bahn S1 oder Regionalexpress bis Hartmannshof

2000 in Den Haag gegründet, ist die Erd-Charta eine weltweite Initiative, die die Vision verwirklichen möchte, allen Völkern der Erde nachhaltige und gerechte Entwicklung zu ermöglichen.

Die vier Grundprinzipien der ERD-CHARTA:
die Achtung vor der Natur
die allgemeinen Menschenrechte
soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und
eine Kultur des Friedens

www.seminarhaus-deinsdorf.de/seminarhaus/erdcharta.html

Freihandels- und Investitionsschutzabkommen

Freihandels- und Investitionsschutzabkommen TTIP, CETA und TISA

Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen stellte in der  Gemeinderatssitzung am 22. Juli 2014 folgenden Antrag:

Nein zu TTIP, CETA und TISA in der derzeitigen Form!

Der Bürgermeister der Gemeinde Burgthann möge:

  1. Die Ablehnung von TTIP, CETA und TISA in den Bayerischen und in den Deutschen Städtetag und ebenso in den Gemeindetag einbringen
  2. Im Namen der Gemeinde und des Gemeinderats die MandatsträgerInnen im Europäischen Parlament, im Bund und Land anschreiben und sie auffordern, dem Abkommen in der derzeitigen Form nicht zuzustimmen
  3. Die Ablehnung des Gemeinderats dem Bundeswirtschaftsministerium gegenüber zum Ausdruck bringen..

http://www.gruene-burgthann.de/index.php/Startseite/freihandels-und-investitionsschutzabkommen-ttip-ceta-und-tisa.html

===========================================================

 

Grüne erinnern an Tschernobyl

Bayernweite Aktion der Landtags-Grünen zum Jahrestag des Atomunglücks

Die Grünen im Bayerischen Landtag gedenken mit einer Plakataktion an den 29. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in der heutigen Ukraine. In Lauf haben die Grünen ein Großplakat an der Schützenstraße angemietet, um an die Risiken der Atomkraft zu erinnern.

Die Auswirkungen des Super-GAU am 26. April 1986 von Tschernobyl waren verheerend. Bayern war am stärksten betroffen von Jod und Cäsium, das durch den Regen aus der radioaktiven Wolke in den bayerischen Boden gespült wurde. Die Folgen kann man weder sehen noch riechen oder schmecken, sind aber bis heute in Flora und Fauna messbar. So sind beispielsweise Wildschweine in Bayern auch nach 29 Jahren noch deutlich radioaktiv belastet, der zulässige Grenzwert von Verstrahlung wird teilweise um mehr als das Zehnfache überschritten.

„Tschernobyl und die katastrophalen Folgen des radioaktiven Fallouts dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Verena Osgyan, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag bei der Eröffnung des Großflächenplakates in Lauf. „Wir wollen den Atomausstieg beschleunigen und die Energiewende umsetzen und nicht mit dem Restrisiko spielen. Dass der Atomausstieg schneller gehen kann, zeigt die vorzeitige Stilllegung von Grafenrheinfeld Ende Mai, das offensichtlich schon längst nicht mehr für die Stromversorgung benötigt wird.“

Osgyan versäumt nicht, die bayerische Staatsregierung für ihren Schlingerkurs bei der Energiewende zu kritisieren: „Je mehr Zeit verstreicht, desto weniger Energie steckt die CSU-Staatsregierung in den Atomausstieg. Seehofers Politik bremst die bayerische Energiewende aus.“

"Energiewende retten" Demo München

Erneuerbare Energien – Zukunft für uns und unsere Kinder!

Unter dem Motto: „Energiewende retten“ machten sich am 22.3. vielen Menschen auf zu Demonstrationen in sieben Städte in Deutschland. Die Altdorfer Grünen hatten einen Bus für München organisiert. In der Nähe der Allianz Arena direkt unter dem einzigen Windrad bei München trafen sich viele Tausende. Als Burgthanner Vertreterin der Grünen hatte sich Margarete Becker auf den Weg gemacht.

Bei gutem Wetter verfolgten die Demonstranten die Appelle der Redner sich für die Energiewende einzusetzen. Es wurde dargestellt, welche negativen Auswirkungen die geplanten Änderung von Gabriel mit sich bringen und wie die großen Stromkonzerne versuchen Einfluss zu nehmen.

Grüne Kreistagsfraktion 2014 - 2020

Unsere Kreisräte im Nürnberger Land

Arztvortrag Dr. Christian Martern und Dr. Jürgen Beck in Schwarzenbruck am 12.03.2014 um 19:30 Uhr in der Bürgerhalle Schwarzenbruck

Film "Berg Fidel" zum Thema Inklusion am 12.03.2014 um 19:00 Uhr in Behringersdorf, Bürgersaal

Mahnwache zum dritten Jahrestag der Fukushima-Katastrophe am 10.03.2014 ab 17.00 Uhr in Schwaig am Schwaiger Plärrer (Platz vor der S-Bahn)

CEM ÖZDEMIR, Bundesvorsitzender der Grünen zu Gast in Lauf! am 06.03.2014

Musikalischer Aschermittwoch mit AGNES KRUMWIEDE im Dehnberger Hofteather am 05.03.2014 um 19:30 Uhr

Musikalischer Aschermittwoch mit

AGNES KRUMWIEDE

Pianistin, Bundestagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecherin bis 2013

&

Victoria Voss

Schauspielerin vom Stadttheater Ingolstadt

Ein Konzert im Dehnberger Hoftheater

"Markt der grünen Ideen" in Schwarzenbruck am 02.03.2014 von 13:00 - 17:00 Uhr in der Bürgerhalle Schwarzenbruck

Dr. TONI HOFREITER, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Deutschen Bundestag besucht Lauf! am 27.02.2014

"Fairer Handel im Wandel" in Feucht am 26.02.2014 um 19:30 Uhr im Evang. Gemeindehaus, Fischbacherstr. 4